„Medicus curat, natura sanat.“
„Der Arzt behandelt, die Natur heilt.“

Hippokrates von Kos

Abnehmen mit Hormonen

Was haben Hormone mit dem Abnehmen zu tun? Sehr viel. So kann ein hormonelles Ungleichgewicht das Abnehmen erschweren oder sogar unmöglich machen. Hormone lassen sich aber auch gezielt zur Gewichtsabnahme einsetzen, wie etwa das „Schwangerschaftshormon“ hCG (hCG-Diät).

Hormone spielen eine wesentliche Rolle im gesamten Stoffwechsel. Dadurch stehen sie natürlich auch mit unserem Gewicht in engem Zusammenhang.

Östrogen führt einerseits dazu, dass vermehrt Fett eingelagert wird. Andererseits wird Östrogen von Fettzellen gebildet– ein Kreislauf also. Progesteron wiederum hilft uns, Fett – vor allem Bauchfett – zu verlieren. Auch das Hormon DHEA (Dehydroepiandrosteron), das in der Nebenniere gebildet wird, reguliert u.a. den Abbau von Fett im Organismus. Es ist ein Gegenspieler des Stresshormons Cortisol. Überwiegt Cortisol im Körper, wird vermehrt Fett eingelagert, besonders um die Bauchmitte herum. DHEA wiederum wirkt der Fetteinlagerung entgegen. Während die Östrogen- und Cortisolspiegel im Laufe unseres Lebens lange unverändert bleiben, nimmt die Produktion von Progesteron und DHEA ungefähr um die Lebensmitte herum ab. Daher wird das Abnehmen immer schwieriger, je älter wir werden.

Das männliche Geschlechtshormone Testosteron wirkt positiv auf den Fettabbau und Muskelaufbau. Muskelmasse verbraucht Kalorien! Nicht nur aus gesundheitlichen Gründen ist es also wichtig, beim Abnehmen die Muskelmasse zu erhalten. Sie hilft uns auch, das neue Gewicht besser zu halten. Dieser Umstand wird bei all meinen Vorschlägen zur Gewichtsreduktion von mir berücksichtig! Auch die Produktion von Testosteron wird mit zunehmendem Lebensalter weniger. Mit einem niedrigen Testosteronspiegel wird ebenfalls weniger Fett abgebaut.

Auch die Funktion der Schilddrüse ist ein wesentlicher Punkt beim Abnehmen, da sie ein zentrales Stoffwechselorgan ist. Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) macht nicht nur müde und antriebslos, sie führt auch dazu, dass wir trotz verschiedenster Anstrengungen nicht abnehmen können. In diesem Zusammenhang kontrolliere ich auch immer, ob eventuell die Autoimmunerkrankung Morbus Hashimoto vorliegt.

Durch einen Hormonstatus, der sich durch einen Blut- oder Speicheltest ermitteln lässt, kann ein mögliches hormonelles Ungleichgewicht aufgedeckt werden, das Sie möglicherweise daran hindert, erfolgreich abzunehmen.

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Abnehmen mit der hCG-Diät

Der britische Arzt Dr. Albert T. W. Simeons beschäftigte sich in den 50er-Jahren mit der Ursache von Adipositias (Fettleibigkeit). Dabei entdeckte er den positiven Einfluss des körpereigenen Proteins Humanchoriongonadotropin (hCG), einer hormonähnlichen Substanz, auf den Gewichtsverlust. Laut Dr. Simeons verbessert hCG den Stoffwechsel und wirkt über das Gehirn u.a. auf den Fett- und Wasserspeicher im Körper. Da hCG vermehrt in der Schwangerschaft gebildet wird, wird es auch als Schwangerschaftshormon bezeichnet. hcG signalisiert dem Körper von Schwangeren, bei Bedarf – zum Schutz des Ungeborenen – auch jene Fettreserven abzubauen, die der Organismus im Normalfall als eiserne Reserve nicht freiwillig aufgeben würde. Männer haben ebenfalls hCG im Körper, allerdings in geringeren Mengen.

Bei herkömmlichen Diäten kommt es normalerweise zu einem Verlust von Muskelmasse und Wasser im Körper, während Fett kaum abgebaut wird. Die hCG-Diät lässt hingegen die Pfunde beim Abnehmen an genau den richtigen Stellen schmelzen: unschöne Fettpölsterchen an Bauch, Hüfte, Oberschenkeln und Oberarmen werden reduziert.

In der Originalvariante arbeitete Dr. Simeons mit einer Spritzenkur, bei der hCG mit einer Nadel unter die Haut gespritzt wird. Das ist heute aber gar nicht mehr notwendig. Ich arbeite meist (nach individuellem Wunsch) mit hCG-Tropfen oder hCG-Globuli, die ohne das Hormon auskommen. Als Energiemedizinerin habe ich allerbeste Erfahrungen mit energetischen hCG-Tropfen gemacht, die praktisch nebenwirkungsfrei sind.

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Behandlungsverlauf beim Abnehmen mit Hormonen

Zunächst ermitteln wir Ihren Hormonstatus anhand eines Blut- oder Speicheltests. Dadurch lässt sich erkennen, ob hormonelle Unausgeglichenheiten in Ihrem Körper vorhanden sind, die das Abnehmen verhindern. Falls also beispielsweise ein Östrogenüberschuss oder ein Mangel an Progesteron, DHEA oder – seltener – an Testosteron vorhanden ist. Für den erforderlichen Hormonausgleich arbeite ich mit bioidentischen Hormonen.

Möchten Sie mithilfe der hCG-Diät abnehmen, begleite ich Sie als Ärztin auf diesem Weg. Ich arbeite dabei meistens nach der Stoffwechselkur von Anne Hild (Hormony), bei der Sie statt einer Spritzenkur hCG-Tropfen einnehmen – entweder in homöopathischer Form oder als Informationsessenzen. Erfahrungsgemäß können Sie bis zu 3,5 kg pro Woche mit der hcG-Diät abnehmen, bis zu ½ kg pro Tag. Während der 3-wöchigen Dauer halten Sie einen speziellen, kalorienreduzierten Ernährungsplan ein. Zusätzlich sollte ein Vitaminkomplex und ein Aminosäurepräparat eingenommen werden, um Ihren Körper während der Gewichtsabnahme mit ausreichend Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu unterstützen. Ausreichend Bewegung ist ebenfalls Teil der hCG-Diät. Dabei unterstützt hCG das Hungergefühl positiv. So verspüren Sie normalerweise trotz Diät kaum Hunger und sind voller Energie. Die Diät kann auch neben Ihrer normalen Arbeitstätigkeit durchgeführt werden. In drei Wochen können Männer und Frauen ungefähr 10% ihres Gewichts verlieren.

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Anwendungsgebiete

  • Gewichtsabnahme bei Männern und Frauen, besonders an hartnäckigen Stellen
    wie Oberschenkel, Bauch, Hüften oder Oberarmen
  • Adipositas (Fettleibigkeit)

Ich biete die Kur nicht an für:

  • Schwangere
  • Personen unter 18 Jahren
  • Beim Vorhandensein von akuten Infekten bzw. Erkrankungen
  • Bei onkologischen Vorbelastungen

Dr. Eva Musil

Ganzheitsmedizinerin
Therapiezentrum Alsergrund
Alser Straße 28, durch den Hof,
1. Stock/Tür 22, 1090 Wien
Tel: +43 (0)676 72 88 270
praxis@energiemedizin-musil.at

Ordinationszeiten

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