„Schmerz ist der Schrei des Gewebes nach flutender Energie.“

– Dr. Reinhold Voll, Begründer der Elektroakupunktur –

Akupunktur hilft, Energieblockaden zu lösen. Denn ist der Energiefluss gestört, äußert sich das häufig durch Schmerzen. Neben der „klassischen“ Akupunktur mit Nadeln gibt es übrigens noch viele weitere nadellose Alternativen, von Laser bis hin zur Akupressur.

Akupunktur ist eine der ältesten Heilmethoden der Welt. Man kennt sie seit mehr als 4000 Jahren als wichtigen Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
Akupunkturpunkte liegen auf Meridianen, in denen nach der TCM die Lebensenergie, das Qi fließt. Bei Störungen in diesem Energiefluss kommt es zu Beschwerden, meist Schmerzen. Durch die Stimulation der Akupunkturpunkte am Körper werden diese Energieblockaden gelöst. Qi kann wieder frei fließen und auch die Balance zwischen den Yin- und Yang-Kräften im Körper wird wieder hergestellt.

Obwohl Schmerzen der häufigste Grund für die Inanspruchnahme einer Akupunkturbehandlung sind, steht bei der Akupunktur nicht das Symptom, sondern der ganze Mensch, die Stärkung seiner körpereigenen Regulationssysteme und Selbstheilungskräfte, im Mittelpunkt der Behandlung.

Verlauf der Akupunktur-Behandlung

Entgegen mancher Befürchtungen ist eine Akupunktur-Sitzung eine angenehme, wohltuende, weil oft unmittelbar schmerzlösende Behandlung. Der Patient liegt auf einer Liege, wenn gewünscht begleitet von sanfter Musik, und kann während der Anwendung entspannen und sogar eindösen.
Vor der Akupunktur-Behandlung wird eine genaue Anamnese mittels westlicher Medizin (u.a. Laborparameter, Röntgen etc.) durchgeführt, um einen eventuellen akuten Handlungsbedarf abzuklären.
Anschließend erfolgt die Anamnese und Diagnose nach den Kriterien der Traditionellen Chinesischen Medizin und die Auswahl genau definierter Akupunkturpunkte. Im akuten Stadium sind eventuell zwei Sitzungen pro Woche erforderlich, anschließend wird die Behandlung einmal wöchentlich über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen fortgesetzt.

Für die Stimulation der Akupunkturpunkte werden sterile Einmalnadeln verwendet. Besonders schnelle Ergebnisse erzielt die Ohr-Akupunktur. Der Patient verspürt meist bereits nach der ersten Sitzung Erleichterung. Die Ohr-Akupunktur kann auch mittels Dauernadeln oder Dauerkügelchen erfolgen, die mehrere Tage im Ohr bleiben, um die Akupunkturpunkte längere Zeit zu stimulieren.
Akupunktur-Nadeln kann man noch zusätzlich verstärken durch Wärmepunktur (Moxibustion, auch Moxa-Therapie genannt). Moxa bedeutet auf Chinesisch „Nadeln“ oder „Brennen“. Bei der Moxibustion werden getrocknete Beifußblätter auf oder über Akupunkturpunkten verglimmt. Dies ist besonders bei Kältegefühlen oder Schwächezuständen empfehlenswert.

Anwendungsgebiete von Akupunktur

  • Verspannungen und Schmerzen im Bewegungsapparat wie Tennisellbogen (Tennisarm), Nacken- und Schulter-, Kreuzschmerzen etc.
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Allergien, Asthma bronchiale und chronische Bronchitis, akute und chronische Sinusitis
  • Hörsturz, Schwindel, Trigeminusneuralgie, Facialisparese
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Ekzeme, Akne, Herpes Zoster
  • Chronische Magen-Darm-Erkrankungen
  • Funktionelle Herzbeschwerden, Bluthochdruck
  • Chronische Müdigkeit, Energiemangel, Stimmungslabilität, Schlafstörungen
  • Zyklusstörungen, Geburtsvorbereitung
  • Unterstützung beim Abnehmen und bei Raucherentwöhnung

Alternative Akupunkturverfahren

Bei Kindern oder bei Angst vor Nadeln ist der Laser eine gute Alternative. Ich berate Sie gerne über weitere verschiedene Möglichkeiten!

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